Die Protagonisten

Gregor Hübner

ist ein preisgekrönter Komponist und Violinist vom Publikum und der Kritik gefeiert für seine visionäre Arbeit in der Verbindung verschiedener Genres. Seine Musik wurde von New York City Jazz Record als Herausforderung und klar, nahtlos bei der Verbindung von Kammermusik Elementen und Avantgarde Jazz bezeichnet. All About Jazz bezeichnet ihn als Virtuoso mit breit gefächerter Erfahrung in großen und kleinen klassischen Ensembles. Sein Alubum „El Violin Latino“, ein Album das die Rolle der Violine in der traditionellen Lateinamerikanischen Musik erforscht, wurde vom Wall Street Journal wie folgt beschrieben: “by turns sexy and sly, impassioned and dreamy, his collection of well-known tunes, unexpected arrangements and original compositions brings together far-flung members of the fiddle diaspora.”

Neueste Auftragskompositionen waren “Clockwork Interrupted,” ein Orchesterwerk uraufgeführt vom Stuttgarter Radio Symphonie Orchester und der SWR Big Band im Juli 2014; “Six Songs of Innocence,” ein lyrischer Zyklus von Gedichten von William Blake uraufgeführt vom Sirius Quartet und dem Collegium Iuvenum Stuttgart Knabenchor im Juni 2014; ein Violin- und Klavierkonzert uraufgeführt vom WDR 2016 und “Ich rufe zu Gott” für Chor und Violine Solo uraufgeführt und aufgenommen von Ida Bieler und dem Orpheus Vokalensemble in 2016.

Unter anderem komponierte Hübner im Auftrag der Internationalen Bach Akademie in Stuttgart, dem Stadttheater Fürth, der Landesakademie Ochsenhausen, dem Gand Theatre de Luxemburg und dem Tribeka New Music Festival in New York. Seine Kompositionen wurden von bekannten Ensembles wie Pittsburgh Symphony Orchestra, the Nova Philharmonic Orchestra und dem Stuttgarter Kammerorchester gespielt und uraufgeführt.

Hübner ist schon über 10 Jahre ein ständiges Mitglied des Sirius Quartet, hat die Band El Violin Latino gegründet und konzertiert seit über 20 Jahren mit dem Jazz Pianisten Richie Beirach.

Als erfahrener Lehrer hat Hübner Workshops und Meisterkurse sowohl am Instrument als auch in der Komposition und Improvisation an hoch geschätzten Institutionen gegeben. Im Moment hält er eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater in München.

 

Veit Hübner

studierte Orchestermusik und Jazz in Stuttgart und Karlsruhe, sowie Jazz-Bass in New York bei Marc Johnson und Eddie Gomez. Mit seinem Trio Schmid / Hübner / Krill gewann er unter anderem den renommierten Hennessy Jazz Search 1999, er erhielt Stipendien des DAAD und der Kunststiftung Baden-Württemberg sowie im Jahr 2003 den Jazzpreis des Landes Baden-Württemberg. Hübner war beteiligt an etlichen CrossOver Projekten, u.a. mit dem Klezmer Klarinettisten Giora Feidman oder dem Tango Bandoneonisten Raul Jaurena. Im klassischen Bereich arbeitet er regelmäßig mit den Berliner Philharmonikern, der Philharmonie Antwerpen, dem Radio Sinfonieorchester Stuttgart, den Stuttgarter Philharmonikern und dem Stuttgarter Staatstheater zusammen.

 

Karl Albrecht „Bobbi“ Fischer

studierte in Stuttgart Schulmusik und Jazz. Er arbeitet als Pianist, Komponist und Arrangeur in den Bereichen Jazz, Bühnen- und Filmmusik. So schrieb er etliche Musiken für Fernsehspielfilme des Regisseurs und Autors Titus Selge (u.a. „Tatort“ und „Polizeiruf 110″). Als musikalischer Leiter arbeitete er an den Bühnen des Badischen Staatstheaters Karlsruhe, des Alten Schauspielhauses und der Staatlichen Akademie der Künste in Stuttgart. Seine Liebe zum Tango Argentino lebt er mit seinen „Tango Friends“ (Veit Hübner und Raúl Jaurena) aus. Außerdem ist er vielfach für Publikationen des Carus-Verlags tätig (Liederprojekt, Chorissimo etc.). Zu seinen Auftraggebern zählen u. a. „Musik der Jahrhunderte“ oder die „Stuttgarter Philharmoniker“. Für Howard Levy (Mundharmonika) und das Universitätsorchester Ulm schrieb er 2013 die „Balcanamerican Harmonica“und 2017 erschienen seine Oratorien „Missa latina“ und „Magnificat“. Gerne tritt er auch als Jazzpianist an der Seite von u. a. Joo Kraus, Torsten Krill, Fola Dada auf. Oder auch in den Bühnenprogrammen von Ines Martinez.